T-Systems Transformation 2015+

Der Telekom-Konzern und die T-Systems stehen bereits seit Jahren vor der Herausforderung umfassender Strukturveränderungen. Diese Veränderungsprozesse gestalten die Betriebsräte und der Gesamtbetriebsrat der T-Systems aktiv mit. Die bereitgestellten finanziellen Mittel sollten aus Sicht der Betriebsräte nicht für den Abbau, sondern für einen intelligenten Umbau genutzt werden. Ein entsprechendes 9-Punkte-Papier, das diese und weitere Forderungen beinhaltete, wurde auf Initiative und Druck des Gesamtbetriebsrates am 22.01.2014 im Aufsichtsrat der T-Systems in Bonn durchgesetzt, unterstützt durch eine Demonstration vor der Zentrale der Telekom. Eine mit dem Arbeitgeber abgeschlossene Rahmenvereinbarung spiegelt den Inhalt des 9-Punkte-Papiers wider (u.a. Standortsicherung, Fremddienstleister-Substitution, Schutz schwerbehinderter Menschen, BR-Beteiligung und die Möglichkeit, auf IT-Stellen im öffentlichen Dienst zu wechseln). Darüber hinaus vereinbarte ver.di mit T-Systems einen Tarifvertrag zur sozialverträglichen Begleitung des Transformationsprogramms T-Systems 2015+ (Wechselkonditionen, Altersteilzeit, Abfindungsregelungen usw.). Ein Ergebnis dieser Herangehensweise ist eine Vermittlungs- und Qualifizierungseinheit (Job Service & Placement). Bei JSP handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Auffanggesellschaft im üblichen Sinne, sondern sie ist intern im Unternehmen angesiedelt. Hierdurch entstand die Möglichkeit der Qualifizierung und der Vermittlung auf interne und externe Stellen.