WÜRZBURG BLEIBT! Vom drohenden Aus zum Innovationsstandort für Luft- und Raumfahrt
Im Februar 2025 gab der Verwaltungsrat von Brose die Schließung des Werks am Standort Würzburg bekannt. Der Betriebsrat reagierte mit einer außergewöhnlichen Strategie aus fundierter Analyse, konsequenten Verhandlungen und einem breit angelegten, öffentlichkeitswirksamen Arbeitskampf. Gemeinsam mit der Belegschaft organisierte er Demonstrationen, mobilisierte die Bevölkerung und gewann die Unterstützung von Politik, Medien und regionalen Akteuren. So wurde ein aus Sicht des Betriebsrats unzutreffendes Narrativ faktenbasiert widerlegt und der Druck auf das Unternehmen entscheidend erhöht. Das Ergebnis: Das Werk blieb erhalten, rund 1.400 Arbeitsplätze wurden gesichert und Investitionen in neue Technologien sowie Geschäftsfelder vereinbart. Das Projekt steht beispielhaft für die Wirksamkeit von Mitbestimmung, gesellschaftlichem Zusammenhalt und strategischer Interessenvertretung.
























