Praxisberichte

Hier findest Du alles Videos & Unterlagen zu unseren Praxisberichten:

Konzernbetriebsvereinbarung Inklusion

Mit Privat: Jens Herrmann-Kambach , Privat: Frank Pertzsch
Konzernbetriebsrat und Konzernschwerbehindertenvertretung der Leipziger Gruppe haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Inklusion einheitlich und modern in der gesamten Gruppe zu verankern. Unter Einbeziehung der Gewerkschaften ver.di und IG BCE sowie des Oberbürgermeisters (Aufsichtsratsvorsitzender) konnten die ArbeitnehmervertreterInnen eine Konzernbetriebsvereinbarung "Inklusion" durchsetzen. Die Vereinbarung hat zum Ziel, eine berufliche Zukunft für alle MitarbeiterInnen des Konzerns, auch bei einer negativen gesundheitlichen Entwicklung, abzusichern. Die Vereinbarung schafft langfristige Sicherheit für alle und auf Arbeitgeberseite ein Bewusstsein für die Fähigkeiten von leistungsgewandelten Beschäftigten. Sie erzeugt außerdem Aufmerksamkeit und Akzeptanz für das Thema Inklusion im gesamten Konzern. Zum umfangreichen Maßnahmenkatalog der Vereinbarung zählen unter anderem Führungskräfteschulungen, Arbeitsplatzumgestaltung, Qualifizierung und Präventionsmaßnahmen.
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In Zukunft gesund – Gefährdungsbeurteilung zur psychischen Belastung „PsyGesund“

Mit Privat: Wolfgang Euler
Vieler Betriebsräte der Deutschen Post führten jahrelange Auseinandersetzungen mit den ArbeitgebervertreterInnen der Niederlassungen und Betrieben über die richtige Befragungsmethodik bei Gefährdungsbeurteilungen und den daraus folgenden Maßnahmen bei Problemanzeigen. Schließlich konnte sich der Gesamtbetriebsrat mit Unterstützung von ver.di mit der Deutsche Post AG auf ein Vorgehen einigen, das nun in den Betrieben gestaltet und mit geeigneten Maßnahmen versehen werden kann. Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung „Psychologische Belastung“ wird zukünftig ein dreistufiges Verfahren zur Ermittlung psychischer Belastung im Betrieb angewendet. Gemeinsam mit dem Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Uniklinik RWTH Aachen wurde ein dezidierter Maßnahmenkatalog erarbeitet, der speziell auf die psychischen Belastungsfaktoren der Mitarbeiter der Post zugeschnitten ist.
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§ 28a - Beteiligung wagen

Mit Privat: Anne Lange , Privat: Charles Hübler
Die Merck KGaA ist tiefgreifenden strukturellen Veränderungen unterworfen. Diese führten in 2018 zu Tarifvertragsverhandlungen über die Bildung eines unternehmens- und standortübergreifenden Betriebsrats. Der Betriebsrat erkannte die Herausforderungen (Reduzierung der Betriebsratsmitglieder) als Chance die Betriebsratsarbeit beteiligungsorientierter zu gestalten und zeitgleich Kapazitäten und Kompetenzen der Belegschaft für die Betriebsratsarbeit zu mobilisieren. Folglich regte er die Einfügung eines eigenen Paragraphen für die Gestaltung der Betriebsratsausschüsse und Arbeitsgruppen nach § 28a BetrVG an. Die konkrete Ausgestaltung der Ausschüsse und Arbeitsgruppen wurden über eine Rahmenvereinbarung und die Geschäftsordnung geregelt. Die Anwendung des § 28a BetrVG ist eine Chance für die unmittelbare Beteiligung der Beschäftigten an der Mitbestimmung im Betrieb und ergänzt die betriebliche Mitbestimmung so um direktdemokratische Facetten.
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Der Plagwitzer Weg – wenn kreatives Co-Management die betriebliche Zukunft sichern muss

Mit Privat: Stefan Schulze , Privat: Thomas Clauß
Der Betriebsrat nutzte den Generationenwechsel im Gremium zur internen Neuaufstellung und Einführung von neuen Arbeitsweisen und einer modernen Kommunikation. Durch die strategische und sichtbare Arbeit des Betriebsrats konnte der gewerkschaftliche Organisationsgrad von 13% auf 75% erhöht werden, und in Folge ein Überleitungstarifvertrag mit Heranführen an den IG Metall Tarifvertrag-Ost und die Einführung von Sozialleistungen durchgesetzt werden. Kurz darauf folgte die Androhung der Standortschließung durch das Konzernmanagement. Durch eine breit angelegte Kampagne unter Beteiligung der Beschäftigten, der Einbeziehung etlicher Stakeholder und der Entwicklung eines alternativen Standortkonzeptes konnte die Schließung schließlich abgewendet und in eine Verkaufsoption gewandelt werden.
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