Festanstellung und Tarifvertrag statt Leiharbeit und Werkverträge

Am

von 14:00 bis 14:30

Raum:

In 2012 entschied sich Reemtsma aus Kostengründen dazu, das Rekrutieren neuer MitarbeiterInnen an eine externe Agentur zu vergeben.
Dies führte nach einer Umstrukturierung und Verjüngung des Außendienstes dazu, dass in kürzester Zeit 8% der Außendienst-Stellen mit LeiharbeitnehmerInnen besetzt waren. Zeitgleich wurde in Hamburg ein neues Call-Center aufgebaut, das ausschließlich mit LeiharbeitnehmerInnen betrieben wurde. Dem Betriebsrat war bewusst, dass er handeln musste.
Der Betriebsrat setzte eine Betriebsvereinbarung durch, die die Beschäftigungszeit der LeiharbeitnehmerInnen im Außendienst auf damals max. zwei Jahre vorsah. Das Call-Center musste aus dieser Vereinbarung ausgenommen werden (Alternative Werkvertrag).
Das neue AÜG zwang den Arbeitgeber letztlich aktiv zu werden. Aus Flexibilitätsgründen tendierten die Planungen des Arbeitgebers allerdings stark in Richtung werkvertraglicher Lösungen. Durch intensive Verhandlungen, gute Argumente und konstruktive Zusammenarbeit wurde schließlich aus dem Outsourcing ein Insourcing mit der Sicherung guter Beschäftigungsbedingungen für alle Beteiligten.

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